heute 19:00 Uhr vom 22.12.2025: A45-Brücke frei, Anschlag in Moskau, Krankenkassenbeiträge steigen

Freigegebene

Wichtigste Erkenntnisse

  • Rahmedetalbrücke an der A45 nach vier Jahren Sperrung vorzeitig freigegeben — vorgezogener Baustopp und beschleunigte Verfahren sorgen für Tempo.
  • Anschlag in Moskau: Ein hochrangiger General wurde durch eine Autobombe getötet; Ermittler prüfen mehrere Spuren, Blick richtet sich auch auf ukrainische Geheimdienste und private Gruppen.
  • Krankenkassenbeiträge steigen voraussichtlich: Bund rechnet mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent, einzelne Kassen planen mehr als 3 Prozent — Versicherten stehen Wechselrechte zu.

Rahmedetalbrücke: A45 wieder offen — Tempo als neues Rezept

Breite Ansicht einer 3D-Animation der Rahmedetalbrücke über ein Tal auf der Studiowand, Moderatorin steht daneben

Vier Jahre nach der überraschenden Sperrung der alten Rahmedetalbrücke rollt der Verkehr wieder über die A45. Die neue Brücke wurde Monate vor dem geplanten Termin freigegeben. Für Anwohner, Handel und Speditionen in Lüdenscheid bedeutet das spürbare Erleichterung: Statt zehntausender Fahrzeuge täglich durch die Innenstadt fahren nun viele wieder die Autobahn.

Hinter dem Erfolg steht ein bewusstes Beschleunigen von Abläufen: Behörden haben Genehmigungen zügiger erteilt, kleinteilige Vorgaben reduziert und Bauunternehmen mit Boni für schnellere Fertigstellung belohnt. Planung, Ausschreibungen, Abriss und Neubau liefen teilweise parallel — ein Vorgehen, das Verkehrsminister und lokale Wirtschaft als Modell für künftige Infrastrukturprojekte sehen.

„Wir können bauen und wir werden in Zukunft auch schnell bauen.“

Die Zahlen machen deutlich, warum die Fertigstellung so dringend war: Bis zur Sperrung rollten täglich rund 20.000 Autos und Lkw über die Brücke, zeitweise wälzten sich 23.000 Lkw pro Woche durch die Innenstadt. Schätzungen zufolge entstanden durch die Umleitungen Umsatzverluste von etwa 1,5 Milliarden Euro für die Region.

Wichtig bleibt die Frage nach Nachhaltigkeit: Deutschland muss rund 5.800 Brücken oder Teile davon modernisieren. Beschleunigte Verfahren können Zeit und Geld sparen, doch gleichzeitig braucht es verlässliche Prüfzyklen und frühzeitige Instandhaltungspläne, damit Bauwerke nicht erst bei akuten Sicherheitsrisiken erneuert werden müssen.

Was Lüdenscheid jetzt erwartet

  • Deutliche Verkehrsberuhigung in der Innenstadt.
  • Erholung für lokale Geschäfte und Entlastung für Anwohner bei Lärm und Abgasen.
  • Ein Modellversuch für schlankere Genehmigungsverfahren bei wichtigen Verkehrsknotenpunkten.

Anschlag in Moskau: Autobombe tötet russischen General

Nachrichtenstudio mit Einblendung eines ausgebrannten Fahrzeugs nach Autobomben-Explosion in Moskau; Bauchbinde: ‚Russischer General bei Explosion getötet‘

In einem Wohngebiet im Süden Moskaus explodierte am Morgen ein in einem Fahrzeug angebrachter Sprengsatz. Ein 56-jähriger Generalleutnant, der sich laut Ermittlern im Auto befand und zuvor in der Ukraine im Einsatz gewesen sein soll, kam dabei ums Leben. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört.

Russische Behörden verfolgen mehrere Spuren. Ein möglicher Auftraggeber, der ukrainische Geheimdienst, wird geprüft — ein Motiv, das in Russland in die Debatte um wiederholte Anschläge auf hochrangige Militärs passt. Auch die Aktivistengruppe Miratvorits, die im Netz Listen mutmaßlicher Kriegsverbrecher führt, wird in Berichten genannt; auf dieser Liste war der Generalleutnant offenbar bereits als „liquidiert“ markiert.

„Der Blick in Richtung Ukraine liegt zumindest nahe.“

Die Tat fällt in eine Phase, in der beide Seiten mit gezielten Signalen Stärke demonstrieren. Während Moskau seine Luftangriffe verstärkt, setzen Angreifer offenbar auf sogenannte Nadelstiche, um innenpolitisch und international Wirkung zu erzielen. Aus Kiew gab es zunächst keinen Kommentar, aus dem Kreml hieß es, Präsident Putin sei unterrichtet worden.

Kontext und Bedeutung

  • Angriffe auf Militärs in Russland haben eine Vorgeschichte; ähnliche Vorfälle wurden bereits gemeldet.
  • Unklarheit über Drahtzieher erhöht die politische Spannung während laufender Friedensverhandlungen.
  • Solche Attentate haben Wirkung auf öffentliche Sicherheit in Städten und auf die Wahrnehmung der Verwundbarkeit hochrangiger Akteure.

Krankenkassenbeiträge steigen: Was Versicherte jetzt wissen und tun können

Moderatorin zeigt auf Grafik 'Beiträge gesetzliche Krankenversicherung' mit Balkendiagramm 14,6%

Die Beitragslast für gesetzlich Krankenversicherte erhöht sich voraussichtlich im kommenden Jahr. Der allgemeine Beitragssatz bleibt bei 14,6 Prozent des Einkommens, Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich diesen Anteil. Beim selbst festgelegten Zusatzbeitrag zeichnet sich jedoch ein Anstieg ab: Der Bund nennt einen durchschnittlichen Wert von 2,9 Prozent, einzelne Kassen, wie die DAK, planen sogar 3,2 Prozent.

Bundesgesundheitsministerin wies darauf hin, dass die Politik ein Sparpaket in Höhe von 2 Milliarden Euro geschnürt hat. Dennoch bleibt eine Finanzierungslücke: Die Differenz zwischen erwarteten Einnahmen und tatsächlich nötigen Mitteln wird auf rund 4 Milliarden Euro geschätzt — ein Grund für Kritik an der Größe und dem Timing des Sparpakets.

Wichtige Zahlen

  • Allgemeiner Beitragssatz: 14,6 Prozent (Arbeitgeber und Arbeitnehmer je Hälfte)
  • Durchschnittlicher Zusatzbeitrag laut Bund: 2,9 Prozent
  • Beispielkassen: Techniker Krankenkasse ~2,7 Prozent; DAK ~3,2 Prozent

Praktische Schritte für Versicherte

  • Tarife vergleichen: Prüfen Sie jetzt die Zusatzbeiträge Ihrer Kasse und vergleichen Sie Angebote anderer gesetzlicher Kassen.
  • Sonderkündigungsrecht nutzen: Bei einer angekündigten Beitragserhöhung besteht meist ein Sonderkündigungsrecht — informieren Sie sich über Fristen.
  • Leistungen prüfen: Achten Sie nicht nur auf Beiträge, sondern auch auf Service und Zusatzleistungen.
  • Informationen aktiv einholen: Die Kassen und die Gesundheitsbehörden veröffentlichen Jahresinformationen; lesen Sie diese zeitnah.

Weitere Meldungen in Kürze

  • Chris Rea ist gestorben: Der britische Musiker, bekannt für „Driving Home for Christmas“, starb im Alter von 74 Jahren.
  • El Gordo in Spanien: Die große Weihnachtslotterie schüttete Rekordgewinne von insgesamt rund 2,77 Milliarden Euro aus — Freude in ganzen Gemeinden.
  • Weihnachten in Syrien: Christen, die vor dem Krieg rund 10 Prozent der Bevölkerung stellten, sind heute nur noch etwa 2 Prozent; in Aleppo feiern Christen und Muslime unter verschärfter Sicherheit.
  • Sport und Wetter: Darts-WM-Erfolge für deutsche Spieler, Wintersport in Alta Badia, und in Deutschland: kältere Nächte, Schneeflocken in einigen Städten vor Heiligabend.

Kurze Perspektive

Die vorzeitige Freigabe der Rahmedetalbrücke zeigt, was möglich ist, wenn Genehmigungsprozesse gestrafft und Beteiligte eng verzahnt arbeiten. Gleichzeitig erinnert der tödliche Anschlag in Moskau daran, wie fragil Sicherheit und Diplomatie sein können. Und die steigenden Zusatzbeiträge bei den Krankenkassen zeigen: Finanzielle Belastungen werden unmittelbar spürbar.

Für Bürger heißt das: aufmerksam bleiben, handeln wo möglich und die eigenen Optionen prüfen. Infrastrukturpolitik, Sicherheitslage und soziale Absicherung sind Themen, die uns alle direkt betreffen — und die sich in kurzen Zeiträumen deutlich verändern können.

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